DEIN TITEL
Where others turn and sigh...
...you shall rise
Design
Designer

Prüfungen sind durch, haben mich von der miesen Qualität meines Studiums überzeugt, 2 von 3 habe ich bestimmt bestanden, eine davon mit sozusagen null Vorbereitung und ich finds elend, ich wollte doch bestraft werden für mein nixtun und nicht belohnt.

Jetzt fängt der Stress erst an, die Bachelorarbeit. Ich muss dieses Wochenende ein ausgearbeitetes Konzept erstellen. von null auf hundert. Ich weiss, ich kann das. Ich weiss es. Ich muss es bloss tun. 

Doch tausend andere Sachen in meinem Kopf. Tausend ist untertrieben. Die ganze Welt in meinem Kopf, die ganze Welt auf der nichts so läuft, wie es sollte, diese ganze kranke Welt in der ich nicht leben will, deren Strukturen ich nicht fressen will, nie niemals! 

Und wenn ichs dann mal geschafft habe, mir zu erklären, dass meine GEdanken an der Welt sowieso nichts ändern, höchstens meine Taten und dass ich nach dem 1. April (ja, ich muss die Arbeit schon am 1. April abgeben) auch noch genug Zeit habe, zu handeln, weil es auf der Welt eh schon zu spät ist, eh schon zu spät, eh schon zu spät und das darf ich nicht sagen, das darf ich nicht denken, dann hat es keinen Sinn mehr. 

 Eben, dann wäre ich mal im Kopf bereit dazu mich auf diese Arbeit zu konzentrieren.

Dann rufe ich dich an, du hast gesagt du kommst heute vorbei, wegen deiner Post. Ich habe dich über eine Woche nicht mehr gehört. Und du bist plötzlich so nett, obwohl du telefonieren hast, obwohl das TElefonat länger als 30sekunden geht und obwohl du sonst immer wütend wirst, gemein zu mir und ich dann heulen muss weil ichs nicht ertrage.

Jetzt ertrage ich es nicht dass du so nett warst und ich heule trotzdem, es geht nicht um die Nettigkeit, es geht darum dass deine Stimme wenn du nett bist noch viel mehr tönt wie seine, kein Wunder, es ist seine Stimme. Ich hätte nicht gedacht dass mich das so trifft. Ich will das nicht, das darf mich nicht so treffen. Darf nicht. Kann nicht damit umgehen, ich habe Angst davor, dich nachher zu sehen, ich habe Angst vor dem Gespräch das wir führen müssen, ich habe Angst davor, danach ein RiesenWrack zu sein, weil das darf ich nicht. Dafür habe ich keine Zeit, das geht nicht.

Ich will das nicht mehr. Die Liebe zu dir, ich will sie nicht mehr. Sie bringt mir schon ein Jahr lang nur Schmerz und Leid, ich liebe an eine Wand, von der ich nicht einmal weiss, ob du wirklich noch dahinter bist, ob es dich dort noch gibt. Und auch wenn. Es ginge nicht mehr, es ginge nicht mehr mit uns, es ist so viel anders. Ich bin so anders. Ich will nicht mehr in unserer kleinen kranken Welt wohnen, ich kann nicht mehr, auch wenn sie viel weniger krank war als die Welt da draussen. Aber dort ist es auch zu einsam. Vor allem wenn du weg bist. DAnn bin ich dort alleine. Und auch wenn du wieder kommst. Nie nie wieder will ich dort alleine gelassen werdne, darum wohne ich jetzt draussen. Und ich glaube, du könntest draussen nicht wohnen mit mir. 

Und sowieso ist das egal. du bist nicht da. ich muss alleine klarkommen. Und ich will nicht mehr heulen müssen, weil deine Stimme durchs Telefon kommt, denn das bist du nicht, das bist du nicht. Ich muss das endlich auch emotional verstehen. Ganz tief drin, nicht nur oberflächlich. Durch und durch. Das bist nicht du.

20.2.10 12:34


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